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Schmerzen im Hüft- und Leistenbereich

Hüft- und Leistenschmerzen werden häufig als dumpf bohrend beschrieben und sind oft morgens am stärksten. Durch Bewegung und Wärme werden die Beschwerden meist besser.


Lokal äußern sich die Schmerzen oft im Leisten- und seitlichen Hüftbereich oder auch an der Hinterseite in der Gesäßregion. Eine Arthrose des Hüftgelenks kann ebenso zu Schmerzen im unteren Oberschenkel führen, die manchmal fälschlicherweise als Knieprobleme interpretiert werden.
 

Diagnose und Therapie

Integrative Diagnostik bedeutet im TRINICUM die Bedeutung der einzelnen Faktoren zu erkennen, denn oft kommen bei Hüft- und Leistenschmerzen mehrere Ursachen zusammen. Anschließend können sie einer gezielten Therapie zugänglich gemacht werden.
 

Woran erkenne ich einen Bandscheibenvorfall?

Ein Bandscheibenvorfall äußert sich meist durch mehrere Symptome, erste Anzeichen dafür machen sich oft früh bemerkbar. Daher sollte man bei starken Schmerzen im Rücken, den Beinen und der Hüfte immer einen Arzt aufsuchen. Dieser sollte ein Röntgenbild der Wirbelsäule, eine Computertomographie (CT) und auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchführen, um einen Überblich über Ihren Gesundheitszustand zu erhalten.

Häufige Symptome sind:

  • Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule
  • starke oft in die Arme oder Beine ausstrahlende Schmerzen
  • Reflex- und Empfindungsstörungen (Taubheitsgefühle auf der Haut, Muskelreflexe)
  • Gangunsicherheit
  • Lähmungserscheinungen in dem betroffenen Bereich
  • Probleme der Beckenbodenmuskulatur: Harnverlust, Probleme beim Stuhlgang sowie Potenzstörungen

In den meisten Fällen eignen sich konservative (nicht chirurgische) Maßnahmen wie medikamentöse Therapie, Physiotherapie oder Akupunktur um eine Besserung der Beschwerden zu erzielen. Operationen sind nur in seltenen Fällen notwendig, beispielsweise im Falle einer Schmerzmittelresistenz oder wenn konservative Behandlungsmethoden nicht anschlagen.
 

Unsere Diagnoseverfahren

Instrumentelle Diagnostik

Durch die hohe mechanische Belastung des Hüftgelenks kommt degenerativen Erkrankungen des Knorpels (Arthrose, Abnutzungserscheinungen) immer eine spezielle Bedeutung zu. Diese degenerativen Prozesse können leicht mittels Röntgen und MRT sichtbar gemacht werden. 

Je nach Indikation führen wir im Zentrum für Integrative Medizin dreidimensionale Wirbelsäulen- und Gelenks-Screenings mittels Spineliner oder Medimouse durch.
Diese Messverfahren bieten wesentliche Vorteile hinsichtlich der Genauigkeit, Objektivität und Darstellung der Messwerte. Durch das dreidimensionale Messverfahren sind alle Wirbelpositionen im Raum, die Winkel aller Bewegungssegmente der Brust- und Lendenwirbelsäule sowie die Beckenstellung exakt darstellbar und dokumentierbar
 

Manuelle Untersuchung

Funktionsstörungen des Hüftgelenks stehen in einem sehr engen Zusammenhang mit der unteren Lendenwirbelsäule und dem Beckenring. Aber auch Störungen des Ileosakralgelenks, Blockierungen, Triggerpunkte und Wirbelsäulenprobleme können zu Schmerzen im Hüftbereich führen.

Die manuelle Diagnose erfolgt im Zentrum für Integrative Medizin und Schmerztherapie durch einen speziell geschulten Manualmediziner oder Osteopathen. Durch den ärztlichen Tastbefund können Veränderungen an Struktur und Gewebe, die durch apparative Diagnostik nicht sichtbar geworden sind, ausfindig gemacht und im Anschluss therapiert werden.
 

Integrative Therapie

Unser Team verfügt über eine spezielle Qualifikation im schmerzmedizinischen Bereich und legt in der Behandlung größten Wert auf fächerübergreifende Zusammenarbeit.


Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Infiltrationstherapie: zur akuten Schmerzreduktion
  • Osteopathie, Manuelle Medizin: bei funktionellen Störungen des Hüftgelenks, der Muskulatur und der Wirbelsäule
  • Akupunktur: reduziert den Schmerz, hilft das Schmerzgedächtnis zu löschen, fördert die Durchblutung und Regenerationsprozesse
  • Medikamentöse Therapie: zur Schmerzlinderung und/oder zur Reduktion überschießender Entzündungsvorgänge
  • Hochintenivse biologische Lasertherapie: reduziert signifikant Entzündungen und beschleunigt die Zellregeneration
  • Physiotherapie
  • Massage
  • Orthomolekulare Medizin: spezielle Nährstoffpräparate fördern die Regernerationsprozesse und reduzieren die generelle Entzündungsneigung
  • Überweisung zur Chirurgischen Therapie

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