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Häufig gestellte Fragen zur Infusionstherapie

Häufig gestellte Fragen zur Infusionstherapie

Wie erkennt man einen Nährstoffmangel? Was hilft gegen chronischen Eisenmangel? ...

Ist eine Infusionstherapie schmerzhaft?

Die Infusionstherapie selbst ist nicht schmerzhaft. Lediglich der Einstich für den intravenösen Zugang kann als unangenehm empfunden werden.

Wie lange dauert eine Infusionstherapie?

Für eine Infusionstherapie sollten Sie etwa dreißig bis fünfzig Minuten einplanen, da die Nährstoffe für eine optimale Verteilung langsam und gleichmäßig dem Körper zugefügt werden. Die genaue Dauer hängt dabei von Ihrer individuell zusammengestellten Nährstoffzufuhr ab.

Wie unterscheidet sich eine Infusionstherapie von einer oralen Nährstoffeinnahme?

Sollte bei Ihnen ein Nährstoffmangel diagnostiziert werden, können Sie diesen mit einer Infusionstherapie oder der oralen Nährstoffeinnahme therapieren.

Bei einer oralen Zufuhr gelangen die Nährstoffe direkt in den Magen-Darm-Trakt, die Nährstoffe werden dem Körper dabei über die Verdauungsorgane zugefügt. Ein Großteil der eingenommenen Nährstoffe wird daher durch den Stoffwechselprozess über den Magen-Darm-Trakt ausgeschieden.

Bei der Infusionstherapie hingegen gelangen die lebenswichtigen Nährstoffe über die Vene direkt in den Körper und verteilen sich über den Blutkreislauf unmittelbar im gesamten Körper. Dabei wird ein deutlich geringerer Teil über den Verdauungsprozess ausgeschieden. Der Körper wird dadurch mit einer deutlich höheren Menge der zugeführten Nährstoffe versorgt als es mit einer oralen Nährstoffeinnahme möglich ist.

Hat eine Infusionstherapie Nebenwirkungen?

Bei der Infusionstherapie im TRINICUM kommen nur Nährstoffe zum Einsatz, die der Körper für seine täglichen Aufgaben benötigt und durch die tägliche Nahrung u. Ä. aufnimmt. Dadurch werden dem Körper keine ihm unbekannten Nährstoffe zugefügt. Nebenwirkungen sind daher nur sehr selten und treten vor allem bei Unverträglichkeiten oder Vorerkrankungen auf. Im TRINICUM werden diese Risikofaktoren bereits im Vorgespräch erhoben und in Ihrer Therapie berücksichtigt, sodass unerwünschte Nebenwirkungen deutlich reduziert werden können.

Es kann jedoch geschehen, dass der Körper nicht alle ihm verabreichten Nährstoffe aufnimmt. In diesem Fall werden die überschüssigen Nährstoffe über die Verdauungsorgane ausgeschieden.

Infusionstherapie
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Wie erkennt man einen Nährstoffmangel?

Nährstoffmangel bzw. ein unausgeglichener Nährstoffhaushalt äußert sich auf unterschiedliche Art und Weise, die Symptome variieren von leichten Befindlichkeitsstörungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. So kann sich ein Eisenmangel (Sideropenie) unter anderem durch Blässe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Menstruationsbeschwerden bemerkbar machen.

Den Nährstoffmangel kann jedoch nur ein Arzt/eine Ärztin diagnostizieren, da es hierfür zumeist eine Blutabnahme o. Ä. sowie einer Laborauswertung bedarf. 

Kann man einen Nährstoffmangel selbst mit handelsüblichen Präparaten therapieren?

Bei einem diagnostizierten Nährstoffmangel sollte nicht auf eigene Faust nach Nahrungsergänzungsmittel gegriffen werden, da bestimmte Mikronährstoffe mit anderen Mikronährstoffen zusammenhängen oder vom Körper nur in Kombination mit ganz bestimmten Nährstoffen optimal aufgenommen werden können. Werden diese Zusammenhänge des Stoffwechselvorgangs berücksichtig, kann der größtmögliche therapeutische Effekt erzielt werden. Daher sollten Sie sich von einem Facharzt/einer Fachärztin der orthomolekularen Medizin beraten lassen und Ihren Nährstoffmangel gezielt therapieren lassen.

Handelsübliche Präparate, welche häufig auch in Drogerien verkauft werden, beinhalten häufig nur sehr wenig Wirkstoffe. Für einen besseren Geschmack oder ein ansprechendes Äußere werden solchen Nährstoffpräparaten nicht unhäufig Zucker bzw. Glucose, Farbstoffe und chemische Geschmäcker hinzugefügt. Was Ihr Körper allerdings braucht, sind keine beigemischten Substanzen, sondern die reinen Nährstoffe, daher sollten Sie unbedingt auf die Inhalte der Nährstoffpreparate achten.

Wir empfehlen Ihnen daher eine gezielte, auf Sie zugeschnittene Nährstofftherapie, denn nur so kann Ihr Nährstoffmangel gezielt und langanhaltend therapiert werden.

Was hilft bei chronischem Eisenmangel?

Von einem chronischen Nährstoffmangel spricht man, wenn dieser über einen längeren Zeitraum vorhanden ist. Dadurch können körperliche Symptome und Schmerzen entstehen, bei einem Eisenmangel treten besonders häufig Müdigkeit, Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Schwindel sowie ein anhaltendes Schwächegefühl auf.

Bei einem chronischen Eisenmangel ist es besonders wichtig, dass der Mangel nicht auf eigene Faust, sondern von kompetenten FachärztInnen behandelt wird. Zudem raten wir Ihnen zu einer Ernährungsberatung, da insbesondere die Aufnahme von Eisen durch bestimmte Lebensmittel verstärkt werden kann, beispielsweise hilft ein Glas Orangensaft nach einem eisenhaltigen Essen bei der Nährstoffaufnahme.

 

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